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26-03-2021

Beatrice Kalbermatten von der HF Pflege zu den praktischen Möglichkeiten und Herausforderungen der Pflege-Ausbildung

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Beatrice Kalbermatten von der HF Pflege zu den praktischen Möglichkeiten und Herausforderungen der Pflege-Ausbildung
Beatrice Kalbermatten von der HF Pflege zu den praktischen Möglichkeiten und Herausforderungen der Pflege-Ausbildung

Keine Theorie ohne Praxis

Die praktische Ausbildung hat an der Hochschule für Gesundheit in Visp einen hohen Stellenwert. In jedem Bildungsjahr verbringen die Studierenden 50 Prozent in der direkten Praxis, an der Basis. «Die Praktika finden zum Beispiel in Alters- und Pflegeheimen statt, bei der Spitex oder im Spitalzentrum Oberwallis im Akutbereich», sagt Beatrice Kalbermatten, Verantwortliche für die Praxis an der HF Pflege in Visp.

Für die Studierenden der Hochschule für Gesundheit gibt es genügend Praktikumsplätze. Alle können ihre praktische Ausbildung im Oberwallis absolvieren. Beatrice Kalbermatten ist trotzdem immer auf der Suche nach neuen guten Anbietern. «Um den Studiengang attraktiv zu behalten, überlege ich mir, auch ein paar Plätze ausserhalb des Wallis zu suchen. Das gibt mehr Abwechslung. Wir hoffen aber, dass die Studierenden nach ihrem Praktikum natürlich zurück ins Wallis kommen.»

Die Studierenden sind während ihrem Praktikum ein wichtiger Teil des Teams. Sie können in die Arbeitswelt eintauchen und sehen Vor- und Nachteile des Jobs direkt in der Praxis. Die Studierenden haben während ihrer Ausbildung immer eine Ansprechsperson, sie können jederzeit Feedback einverlangen und sie dokumentieren ihre Lernfortschritte.

Praktikumsplätze zu finden ist keine Selbstverständlichkeit, erklärt Beatrice Kalbermatten. «Wir sind sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen.» So sehen die Studierenden, dass Theorie und Praxis an einem Strick ziehen.


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