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Lara de Preux Allet

Der Staatsrat hat Lara de Preux Allet zur neuen Direktorin der Hochschule für Gesundheit (HEdS) der HES-SO Valais-Wallis ernannt. Sie tritt die Nachfolge von Anne Jacquier-Delaloye an, die in den Ruhestand tritt.

Lara de Preux Allet ist Ordentliche Professorin an der HES-SO Valais-Wallis und Titularprofessorin an der Universität Genf. Sie ist die erste Physiotherapeutin der Westschweiz mit einem Doktortitel und die erste Physiotherapeutin, die an einer Schweizer Universität zur Titularprofessorin ernannt wurde. Dank ihrer Oberwalliser Wurzeln und ihrer beruflichen Tätigkeit in der Westschweiz ist Lara de Preux Allet perfekt zweisprachig. Sie verfügt zudem über fundierte Erfahrung in der Personalführung und hat einen Master in strategischem Management von Gesundheitsinstitutionen abgeschlossen.

In ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn arbeitete sie auch auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene eng mit verschiedenen Partnern aus dem Gesundheitsbereich zusammen, um dabei ihre Erfahrung im Hochschulwesen, in der Leitung von wissenschafltichen Forschungsprojekten und im Bildungsbereich zu entwickeln.

Lara de Preux Allet wird ab 1. Januar 2022 schrittweise – und ab 1. März vollständig – die Leitung der Hochschule für Gesundheit übernehmen, die an den Standorten Sitten, Visp und Leukerbad gegenwärtig 450 Absolvierende der Bachelorstudiengänge Pflege und Physiotherapie, 240 Absolvierende der Zusatzmodule und der Fachmatura sowie 200 Nachdiplomstudierende ausbildet. Bis Ende Februar wird sie die gegenwärtige Direktorin Anne Jacquier-Delaloye, die nach 40 Jahren im Dienst der Schule (davon 16 Jahre in leitender Funktion – zehn Jahre als Direktorin der Hochschulen für Gesundheit und Soziale Arbeit und sechs Jahre als Direktorin der HEdS) in den wohlverdienten Ruhestand tritt, bei der Einführung in ihre Aufgaben in den Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie Forschung unterstützen.

Im Rahmen ihrer zukünftigen Tätigkeit wird Lara de Preux Allet auf die Unterstützung von rund 120 Mitarbeitenden zählen können. Als Mitglied des Bereichsrats Gesundheit der HES-SO und der Direktion der HES-SO Valais-Wallis wird sie auch eng mit den anderen Hochschulen im Wallis und in der restlichen Schweiz zusammenarbeiten.