Fachpersonen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens werden in ihrem Arbeitsalltag regelmässig mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert. Was wenigen bewusst ist, ist die Bedeutung ihrer Arbeit für den Trauerprozess der Hinterbliebenen. Schöne Erinnerungen in Form von Bildern, Anteilnahme, Würdigung der geleisteten Arbeit, ein gutes Wort usw. bleiben lange Zeit in Erinnerung. Aus aktueller Trauerforschung weiss man, dass die Zeit vom Todeszeitpunkt bis zur Beerdigung grundlegend ist für den Trauerprozess der Hinterbliebenen. Fachpersonen wie Pflegende, Arzt/Ärztin, Bestatter usw. sind hierbei wesentliche Wegbegleiter und arbeiten in ihren Funktionen auch eng zusammen.

In der halbtägigen Weiterbildung gibt der Bestatter einen Einblick in seine Arbeit, stellt Massnahmen sowie Schnittstellen innerhalb der Professionen bei einem Todesfall vor und diskutiert diese aus verschiedenen Perspektiven (z.B. Erdbestattung versus Kremation mit Urnengrab, öffentliche Beerdigung versus Bestattung im engsten Familienkreis usw.).