Hes-so Valais
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Bachelorausbildung in Sozialer Arbeit

Bachelor of Arts HES-SO in Sozialer Arbeit

Die Hochschule für Soziale Arbeit der HES-SO Valais-Wallis ist eine dynamische und kreative Einrichtung, die sich ständig weiterentwickelt. Trotz ihrer vielfältigen und weitreichenden Tätigkeiten bietet sie ihren Dozierenden, Studierenden und Mitarbeitenden einen zentralen Ankerpunkt.

Der Studiengang Soziale Arbeit bildet Sozialarbeitende aus, die in der Lage sind, die soziale Integration zu fördern, an sozialen Veränderungsprozessen mitzuwirken und sich für notwendige sozialpolitische Änderungen einzusetzen. Nach einer gemeinsamen Grundausbildung wählen die Studierenden eine Vertiefung:

  • Sozialarbeit
  • Sozialpädagogik
  • Soziokulturelle Animation  

 

Interkulturelle Erfahrungen als gemeinsame Identität

Internationale Mobilität

Jedes Jahr absolvieren 20-30 Studierende ein Studiensemester im Ausland. Unter dem Motto „Vom Anderen lernen“ erhalten sie einen Einblick in andere Praktiken und Ansätze der Sozialen Arbeit. Diese neuen Kenntnisse können sie im Rahmen ihrer weiteren Ausbildung sowie in ihrem späteren Beruf anwenden. Die Beschäftigungsfähigkeit von Studierenden, die mindestens ein Auslandsemester absolviert haben, scheint zudem grösser zu sein.

Zweisprachigkeit – ein einmaliges Angebot in der Schweiz

Die Hochschule für Soziale Arbeit am Standort Siders im zweisprachen Wallis bietet ihre Ausbildungen auf Deutsch und Französisch an.

10 % der Studierenden nutzen diese in der Schweiz einmalige Gelegenheit, ein zweisprachiges Studium zu absolvieren. Sie besuchen einen Drittel der Vorlesungen in der Zweitsprache (zweisprachige Module, gemeinsame Module mit den Studierenden der anderen Sprache usw.). Ein Teil der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie ein 22-wöchiges Praktikum müssen ebenfalls in der Zweitsprache absolviert werden. Ein zweisprachiges Diplom eröffnet den Studienabgängern und –abgängerinnen besonders interessante Berufsperspektiven in der Schweiz und im Ausland.

Die frei gestaltbaren Module

Die frei gestaltbaren Module sollen es den Studierenden ermöglichen, einen Teil ihrer Bachelorausbildung persönlich zu gestalten. In Zusammenarbeit mit einer Einrichtung aus dem Sozial- oder Kulturwesen führen sie ein konkretes Projekt durch. Dieses vielfältige Modul, das zahlreiche Möglichkeiten bietet, ist für die Studierenden obligatorisch.

Jedes Jahr im Februar wählen die Studierenden des 2. Jahres ein Projekt aus, das sie in Vierer- bis Sechsergruppen während 18 Monaten durchführen. Sie durchlaufen den gesamten Prozess der Leitung eines Projekts im Bereich der Sozialen Arbeit. Jede Gruppe muss innerhalb der verfügbaren Zeit mit dem Auftraggeber Kontakt aufnehmen, die Modalitäten der Zusammenarbeit festlegen, die Arbeit in der Gruppe organisieren, die Ist-Situation analysieren und die Zielsetzungen festlegen, die mit den Partnern oder der Zielgruppe durchzuführenden Aktionen bestimmen, das Budget erstellen, die notwendigen Geldmittel finden sowie das Projekt umsetzen, evaluieren und valorisieren. Jede Gruppe wird von einem oder einer Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit der HES-SO Valais-Wallis gecoacht.

Falls Sie im Sozialwesen tätig sind und an der Zusammenarbeit mit Studierenden der Sozialen Arbeit der HES-SO Valais-Wallis interessiert sind, kontaktieren Sie uns:

Hanspeter Utz

+41 27 606 91 01

hanspeter.utz@hevs.ch

Etwa 40 Projekte und Konzepte und Ideen wurden in den letzten 10 Jahren erarbeitet und realisisiert und bestehen teilweise immer noch, übernommen von bestehenden Trägern.

Beispiele :

  • Inputveranstaltungen zu Schulsozialarbeit, zur Zukunft des Sozialstaates
  • Aufbau einer Jugendarbeitsstelle, eines Angebotes der Elternbildung, des Projektes femmesTISCHE in der Region, eines Mobilitäts- und Beschäftigungsangebotes für Asylsuchende
  • Konzepte für Erwachsenenbildung für Menschen mit einer Beeinträchtigung
  • Ausstellung zur Situation von psychisch beeinträchtigten Menschen, Verleihung eines Sozialpreises, Integrationsprojekt mit Theater
  • Mitarbeit bei regionalen und nationalen Kampagnen 
  • Untersuchungen zur Situation und Versorgung von Risikogruppen