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Christophe Darbellay

Der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung zeigt sich erfreut über die Erweiterung des Studienangebots der HES-SO Valais-Wallis, insbesondere den neuen Studiengang Informatik und Kommunikationssysteme.

Antwort auf die digitalen Herausforderungen

„Die digitale Revolution erfordert von unseren Unternehmen neue Kompetenzen“, erklärt Christophe Darbellay, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung. Er zeigt sich erfreut über die Eröffnung des neuen Studiengangs.
„Dieser Studiengang ist komplementär zur Ausbildung in Wirtschaftsinformatik. Dank der Zusammenarbeit mit dem Swiss Digital Center kann das Wallis in diesem Bereich so weiterhin eine führende Rolle einnehmen.“
Die Schaffung eines Kompetenzzentrums auf diesem Gebiet entspricht zudem einem echten Bedürfnis der Walliser Industrie.
„Dieser Studiengang bildet FH-Ingenieure und -Ingenieurinnen mit fundierten Kenntnissen in der Digitalisierung und der Prozessautomatisierung aus“, führt Darbellay weiter aus.


Förderung der bereichsübergreifenden Kompetenzen

Auch die anderen Hochschulen setzen auf innovative Ausbildungen. „Auf dem Arbeitsmarkt sind bereichsübergreifende Kompetenzen wie Leadership, zwischenmenschliche Kommunikation, Kreativität, kritisches Denken und Verhandlungsgeschick vermehrt gefragt“, hält Christophe Darbellay
fest. „Die schweizweit einmaligen Team-Academy-Ausbildungen auf Bachelorstufe ermöglichen die Entwicklung dieser Kompetenzen.“ Die HES-SO Valais-Wallis bietet diese Studienform für Betriebsökonomie, Wirtschaftsinformatik, Pflege und Soziale Arbeit an.

Fortschritt und Innovation

Christophe Darbellay zeigt sich auch erfreut darüber, dass die Studierenden schon während ihrer Ausbildung eng mit den Walliser Unternehmen zusammenarbeiten. „Bildung und Forschung sind Motoren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Durch diese engen Beziehungen wird ein fortschrittliches
Umfeld geschaffen, das für innovative Unternehmen attraktiv ist.“
Dies zahlt sich aus: Das Wallis ist der Kanton mit den viertmeisten Start-ups. Gemäss Darbellay bleibt jedoch noch viel zu tun. „Die Welt und auch unser Kanton wandeln sich schnell. Es braucht weitere Investitionen, wenn wir attraktiv bleiben wollen. Dies trifft insbesondere auf die Bereiche Gesundheit, Technik und IT sowie Tourismus zu, in denen ein grosser Fachkräftemangel herrscht.“


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