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Zwei Zielgruppen für den Life Technology-Bereich

Der Bereich Life Technology der HES-SO Valais-Wallis ist nicht nur für Studenten interessant, sondern auch für Firmen. Warum ist das so?

Lebensmitteltechnologie, Biotechnologie und analytische Chemie sind die drei Grundpfeiler der Bachelorausbildung HES-SO Valais-Wallis in Life Technologies. Die zukünftigen Ingenieure und Ingenieurinnen werden von Dozierenden betreut, die gleichzeitig im Unterricht und in der Forschung tätig sind. Leiter des Institutes Life Technology an der HES-SO Valais-Wallis ist der Oberwalliser Sergio Schmid. Er sagt, dass man mit der Entwicklung stets Schritt halten wolle. Demnach sei der Investitionsbedarf gross. Zurzeit nutzt man diverse neue Geräte, mit denen nicht nur Studenten der Hochschule ihre Theorie in die Praxis umsetzen können. «Viele Leute sehen in uns bloss die Hochschule, doch wir beschäftigen diverse Mitarbeiter in der Forschung, die über unsere Firmenpartner finanziert werden und nicht durch den Kanton», sagt Schmid. Eine hohe Priorität hat die Entwicklung Richtung Industrie 4.0. «Die Digitalisierung sowie Datenanalysen und die dadurch entstehende Prozessoptimierung ist ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit von der Start-Ups und KMU aus der Region profitieren könne», so Schmid. Einer der Profiteure ist Lonza. Die grösste Firma im Oberwallis hat einen langfristigen Forschungsvertrag unterzeichnet und nutzt das Wissen der Life Technology Experten. Inklusive Lehrlinge beschäftigt die Abteilung 90 Mitarbeiter.

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