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CAS Interdisziplinäre und interprofessionelle Koordination bei seltenen und/oder genetischen krankheiten

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Heute sind weltweit 6'000 bis 8'000 seltene Krankheiten bekannt, von denen 6-8% der Bevölkerung betroffen sind. Sie können in jedem Alter auftreten, werden aber in erster Linie bei Kindern diagnostiziert. Diese sogenannten Rare Diseases sind meist erblich bedingt und auf Gendefekte zurückzuführen. Die Forschung hat sich mit diesen Krankheiten nur wenig befasst, weshalb auch nur unzureichende Behandlungen zur Verfügung stehen. Aufgrund ihrer Seltenheit und des fehlenden Fachwissens werden sie oft erst spät diagnostiziert. In Europa leiden rund 30 Millionen Patienten an einer seltenen Krankheit und sehen sich dabei oft mit denselben Schwierigkeiten konfrontiert: Mangel an lnformationen, lückenhafte Diagnostik, fehlende Behandlungsmöglichkeiten, unzureichende Forschung, mangelnde Koordination innerhalb der Behandlungskette, juristische und administrative Probleme, Störung der Familiendynamik, soziale Isolation und psychosoziales Leiden. Diese Ausbildung ermöglicht es Fachleuten, eine bessere interdisziplinäre Betreuung von Personen mit seltenen und/oder genetischen Krankheiten und ihren Angehörigen zu gewährleisten.

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Zielpublikum

Fachleute mit einem FH-, PH- oder als gleichwertig anerkannten Diplom, die sich für seltene und/oder genetische Krankheiten
interessieren: Ärzte, Apotheker, Pflegefachpersonen, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeiter,
Pädagogen, Sonderpädagogen, Lehrpersonen, Sozialpädagogen usw.
 

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Zielsetzungen

Diese Nachdiplomausbildung ermöglicht es Fachleuten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, der (Sonderschul-) Bildung, betroffenen Familienmitgliedern und Angehörigen eine bessere interdisziplinäre und interprofessionelle Betreuung von Patienten mit seltenen und/oder genetischen Krankheiten und ihren Angehörigen während ihres gesamten Lebens zu gewährleisten.

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Dauer der Ausbildung

Diese Ausbildung umfasst 16 Ausbildungstage über ein Jahr und entspricht 15 ECTS-Credits. *1ECTS-Credits = 30 Stunden (Vorlesungen und Selbststudium)

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Verliehener Titel

Certificate of Advanced Studies HES-SO in interdisziplinärer und interprofessioneller Koordination bei seltenen und/oder genetischen Krankheiten

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Kosten

Anmeldegebühren: CHF 200.-- (Dossier mit Anerkennung von Bildungsleistungen:CHF 300.--). Dieser Betrag ist ungeachtet des Zulassungsentscheids nicht erstattbar.

Vollständiger CAS: CHF 5'700.--

Einzeltage: CHF 200.-- ganzer Tag / CHF 100.-- halbe Tage

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Praktische Auskünfte

Das Anmeldeformular (PDF-Format) kann auf der Website heruntergeladen werden: www.hevs.ch > Aus und Weiterbildungen > Pflege > gewünschter CAS oder DAS.
Das vollständige Bewerbungsdossier mit dem Anmeldeformular, einem Motivationsschreiben, einem Lebenslauf mit einem Farbfoto, einer Kopie der ldentitätskarte und den anerkannten Fachdiplomen muss mindestens zwei Monate vor Modulbeginn an die nachstehende Adresse geschickt werden.
Die Bewerber/innen werden rund ein Monat vor Beginn des Kurses über den Zulassungsentscheid informiert.

Anmeldefrist: 07. September 2020

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Name des/der Dozierenden

Fernando Carlen, Dozent HES-SO Valais-Wallis & Christine de Kalbermatten, Gründerin und Leiterin MaRaVal

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Datum

1. Kurstag: 21. Januar 2021