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In Zusammenarbeit mit mehreren Partnereinrichtungen und -verbänden organisiert die Hochschule und Höhere Fachschule für Soziale Arbeit der HES-SO Valais-Wallis zum ersten Mal das jährliche internationale Symposium über die Rechte des Kindes. Am 30. November und 1. Dezember stehen Vorträge, Diskussionen und Rundtischgespräche auf dem Programm. Den Auftakt zur Veranstaltung bildet am 29. November der öffentliche Vortrag über das Recht der Menschen, ihre Herkunft zu kennen.

Angesichts der bedeutenden technischen und technologischen Entwicklungen auf dem Gebiet der medizinisch unterstützten Fortpflanzung und der damit verbundenen sozialen und rechtlichen Grauzonen will dieses internationale Kolloquium über die Rechte des Kindes einen Überblick über die verschiedenen Praktiken und Gesetzgebungen auf diesem Gebiet in der Schweiz und im Ausland vermitteln.

Welche Herausforderungen entstehen dadurch für die Identität der Kinder? Wie kann sichergestellt werden, dass ihre Rechte gewahrt werden? Welche Folgen hat dies für die Eltern und welche Regeln gelten diesbezüglich in den betroffenen Ländern? Diese und weitere Fragen werden an der Veranstaltung erörtert, an der internationale Fachleute, erwachsene Kinder, die durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden, betroffene Eltern sowie Politikerinnen, Politiker und Forschende teilnehmen werden. 

Im Mittelpunkt stehen die Rechte der Kinder, aber auch ihre Erfahrungen und jene ihrer Eltern sowie die Rolle der Fachkräfte in Ländern wie der Schweiz, die eine eher restriktive Gesetzgebung auf diesem Gebiet haben. Die Komplexität und Vielfalt der Ansätze wird anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern illustriert. 

Auf dem Programm stehen rund ein Dutzend Vorträge, Diskussionen sowie Rundtischgespräche. Zu den Zielen des Symposiums gehören die Schaffung eines interdisziplinären Dialogs, die Präsentation bewährter Praktiken und Fehlentwicklungen, die Vertiefung der wissenschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse auf diesem Gebiet sowie die Bereitstellung konkreter Hilfsmittel für Fachleute.  

Die Veranstaltung wird am Mittwochabend mit einem Vortrag über das Recht der Menschen, ihre Herkunft zu kennen, eröffnet. Das Referentenpaar Arthur und Audrey Kermalvezen vom französischen Verband Origines wird dem Publikum über seine Erfahrungen berichten.

Das Symposium wird von der Hochschule und Höheren Fachschule für Soziale Arbeit der HES-SO Valais-Wallis, dem Centre interfacultaire en droits de l'enfant der Universität Genf und der Pädagogischen Hochschule Wallis organisiert.


Flyer